Ein attraktiveres Eingangstor nach Ingelheim

Die Hafenmole in Frei-Weinheim wird gerne als eines der nördlichen Eingangstore Ingelheims bezeichnet. Wer mit der Fähre über den Rhein kommt, erhält hier einen seiner ersten Eindrücke von unserer Stadt. Für mich war deshalb schon früh klar: Dieser Bereich sollte Ingelheim auch entsprechend attraktiv präsentieren.

Meiner Ansicht nach wurde dieses Potenzial lange Zeit nicht ausreichend genutzt. Mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen könnte man ankommende Besucher auf das aufmerksam machen, was Ingelheim zu bieten hat.

Deshalb habe ich das Thema im Stadtrat aufgegriffen und die Stadtverwaltung gefragt, warum auf der Hafenmole nicht stärker für Ingelheim geworben wird. Dabei ging es mir insbesondere um Hinweise auf die Kaiserpfalz und weitere touristische und kulturelle Angebote unserer Stadt.

Auch unsere Partnerstädte und die Bezeichnung Ingelheims als „Rotweinstadt“ könnten dort sichtbar präsentiert werden. Wer mit der Fähre nach Ingelheim kommt, sollte schließlich unmittelbar erkennen können, was unsere Stadt auszeichnet.

Ein weiterer Punkt war für mich die optische Gestaltung des unmittelbaren Hafenbereichs. Ich schlug deshalb vor zu prüfen, ob beispielsweise eine zwei bis drei Meter hohe Informations- und Präsentationswand aufgestellt werden könnte. Eine solche Wand könnte den Blick auf den eher industriell geprägten Bereich teilweise abschirmen und gleichzeitig für Sehenswürdigkeiten, Kultur und touristische Angebote in Ingelheim werben.

Mir ging und geht es dabei nicht um große und kostspielige Baumaßnahmen. Oft können bereits kleine Veränderungen viel bewirken. Die Hafenmole ist für viele Besucher der erste Kontakt mit Ingelheim und dieser erste Eindruck sollte zeigen, dass sie in einer attraktiven und sehenswerten Stadt angekommen sind.

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