Das #Rotweinfest 2022 wurde gestern eröffnet. Voller Euphorie haben wir uns vorgenommen dieses Mal mit dem Bus zu fahren. Wir hatten in der #Fairtiq-App eingegeben, wir wollen von der Kiefernstraße in die Stevenage oder die Grundstraße fahren. Fairtiq hat uns auch schön brav vorgeschlagen, mit der Buslinie Nr 611 von der Kiefernstraße bis zu unserem Ziel zu fahren. Der Bus kam pünktlich, es waren auch noch ein paar Stehplätze frei, also alles supereasy.

Am Bahnhof angekommen, blieben wir und ein paar Andere brav sitzen, wir wollten ja nach #Ober-Ingelheim. Der Busfahrer sagte uns auf einmal „Ihr müsst aussteigen, hier endet die Linie 612“. Alle fragten „Ja und wie geht die Linie 611 weiter?“. Der Busfahrer deutete freundlich auf die gegenüberliegende Haltestelle, an der gerade ein Bus losfuhr und meinte „Das ist ab jetzt die Linie 611 nach Ober-Ingelheim“. Alle Anwesenden waren begeistert, als sie merkten, dass der nächste Bus in Richtung Ober-Ingelheim in 30 Minuten kommen sollte. Der Busfahrer erklärte, er fahre eh die Linie 612 und nicht die Linie 611, es sei Zufall das ein Teil der beiden Linien parallel läuft. Daraufhin sagten ihm die Fahrgäste, auf seinen Außenanzeigen stehe aber die Linie 611. Das sei wahr, er habe auch schon festgestellt, dass die Anzeige kaputt sei. Wir sind dann vom #Bahnhof zu Rotweinfest gelaufen.

Die Eröffnung, zu der wir natürlich durch unser Abenteuer/Erfahrung, zu spät kamen war trotz allem Ärger, wie gewohnt schön und die Stimmung wie immer supergut.

Als Stadtrat hatte ich eine Einladung zum Empfang der neuen/alten Rotweinkönigen im Festzelt. Dieses Mal war der Empfang nicht auf der Terrasse vor dem Zelt, sondern im Zelt selbst. Das Programm war kurzweilig und unterhaltsam.

Wir haben uns dann irgendwann zufrieden von unserem Sohn mit dem Auto abholen lassen. Auch im Alter ist man immer noch lernbereit ????.

Seit Monaten wiederholt die #Kreisverwaltung gebetsmühlenartig, dass ein #Notfall-Einsatz-Fahrzeug (NEF) in Ingelheim nicht notwendig sei. Das Argument: Ein solches Fahrzeug sei schlichtweg zu teuer und das Notarztfahrzeug in Bingen sei für die gesamte Region ausreichend. Bislang habe ich diese Entscheidung zwar nicht nachvollziehen können, musste sie aber akzeptieren. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass sowohl die Krankenkassen als auch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) mit Nachdruck versuchen, die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland zu reduzieren und Einsparungen im Gesundheitswesen durchzusetzen.

Doch die Ereignisse vom letzten Freitag in Großwinternheim zeigen eindrucksvoll, wie diese Sparpolitik in der Realität aussehen kann und wie unsinnig sie ist.

Auf einem Hoffest eines Weinguts in Großwinternheim wurde eine Hüpfburg für die Kinder aufgebaut. Wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist, tobten die Kinder auf der Hüpfburg, bis sich eines von ihnen den Arm brach. Ein Hausarzt, der in solch einem Fall zu Hilfe kommen könnte, war wie zu erwarten um diese Uhrzeit nicht erreichbar. Die Eltern, die offenbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen waren, entschieden sich, den Notarzt zu rufen. Doch hier begann das eigentliche Problem: Der Notarzt in Bingen und Mainz war beide nicht verfügbar. Stattdessen wurde der Rettungshubschrauber gerufen, um einen Notarzt aus Worms oder Alzey einzufliegen.

Was folgte, ist ein Paradebeispiel für die widersprüchliche Logik der aktuellen Gesundheitspolitik. Der Rettungshubschrauber, der für echte Notfälle wie Herzinfarkte oder schwere Unfälle vorgesehen ist, musste zu einem vergleichsweise harmlosen Fall wie einem gebrochenen Arm ausrücken. Die Kosten für diesen Einsatz? Sie übersteigen die eines Notarztwagens um ein Vielfaches. Ein solcher Hubschrauberflug ist extrem teuer und aufwändig, während ein lokales Notarztfahrzeug diese Aufgabe deutlich effizienter und kostengünstiger hätte übernehmen können.

Der Einsatz des Hubschraubers zeigt nicht nur die Unlogik der Einsparungen im Notarztsystem, sondern auch die damit verbundenen Umweltbelastungen. Allein der Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und die allgemeine Umweltbelastung durch einen Hubschraubereinsatz sind immens und dies alles, weil angeblich ein Notarztfahrzeug vor Ort zu teuer ist.

Aber damit nicht genug: Während der Rettungshubschrauber auf der Landstraße zwischen Großwinternheim und Schwabenheim landete, um den Notarzt abzuladen, musste die Besatzung feststellen, dass einige Autofahrer versuchten, sich um den Hubschrauber herum zu quetschen, um auf der engen Landstraße weiterzufahren. Ein Bekannter, der am Ortseingang wohnt, berichtete mir von dieser unglaublichen Szene. Die Besatzung des Hubschraubers war gezwungen, sich hinzustellen und die Autofahrer physisch daran zu hindern, weiterzufahren. Man fragt sich, ob die Verkehrsteilnehmer den Ernst der Lage nicht erkennen oder ob schlicht der Respekt vor einem Rettungseinsatz fehlt.

Diese Geschichte zeigt sehr deutlich, wie absurd die Situation vor Ort geworden ist. Die Entscheidung, einen Notarzt in Ingelheim einzusparen, ist nicht nur aus finanzieller Sicht fragwürdig, sondern führt auch zu einem ineffizienten und unnötig komplizierten Notfallmanagement. Wenn wir ernsthaft glauben, durch den Verzicht auf ein NEF Geld zu sparen, während gleichzeitig Rettungshubschrauber für Bagatellfälle wie einen gebrochenen Arm eingesetzt werden, dann sind wir auf dem Holzweg.

Die Bevölkerung sollte aufwachen und erkennen, dass diese Sparpolitik im Gesundheitswesen mehr Kosten verursacht, als sie einspart. Wir brauchen dringend eine neue Diskussion über die Notfallversorgung in unserer Region, bevor durch diese fahrlässigen Entscheidungen Menschenleben gefährdet werden.

Ich bin in den letzten warmen Tagen bei meinem Spaziergang mal wieder am #Lavendelkreisel entlanggegangen um mir mit eigenen Augen den „Stand der Dinge“ am Bauprojekt der WBI anzuschauen. Ich war überrascht: Das Gebäude der #WBI am Lavendelkreisel nimmt nun konkrete Formen an. Die Fenster sind eingebaut und die Fassadenarbeiten sind ebenfalls schon weit gediehen. Der Winter kann also kommen.

Der Innenausbau der 56 Wohnungen und der Gewerbeflächen wird wohl noch einige Monate in Anspruch nehmen. Der #Edeka-Markt mit seinen 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche will im ersten Halbjahr 2021 eröffnen. Unter dem Gebäude wird eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen auf zwei Ebenen gebaut. Aber bei einem Preis von ca. 30 Mio. Euro kann man ja schließlich auch schon etwas Besonderes erwarten.

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Vor einem Jahr am 10.10.2018 wurde in #Frei-Weinheim der #Geldautomat der #Sparkasse gesprengt. Als das ganze Häuschen, in dem der Geldautomat untergebracht war, von der Sparkasse abgeholt wurde, machten sich viele Frei-Weinheimer Gedanken wie es denn nun mit der Bargeldversorgung in Frei-Weinheim weiter gehen sollte. Nachdem mich mehrere Personen in meiner Funktion als #CDU-Stadtrat angerufen hatten, habe ich mit der Sparkasse Kontakt aufgenommen. Ich erhielt die Auskunft, dass wohl kein neuer Sparkassenautomat wieder nach Frei-Weinheim kommen würde, aber man wolle prüfen, ob es nicht eine andere Lösung gibt.
Nach einem Jahr nun wurde ich heute von der Sparkasse darüber informiert, dass ab heute in Frei-Weinheim der #Geldautomat der #Mainzer #Volksbank gemeinsam mit der Sparkasse Rhein-Nahe betrieben wird. Kunden der #Sparkasse können in Frei-Weinheim nun wieder Geld abheben ohne zusätzliche Gebühren zahlen zu müssen.

Ich komme gerade vom Wertstoffhof in Ingelheim und bin sticksauer. Stellt euch mal vor, ich wollte die (Plastik-)Hohlkammerplakate der #Europakandidaten ganz brav auf dem Wertstoffhof abgeben. Dort wurde mir gesagt, seit gestern dürfen die Jungs vom Wertstoffhof auf Anweisung ihres Vorgesetzten, keine Kunststoffplakate mehr annehmen. Sie hätten ja schon so viele bekommen. Was soll das denn? Dafür ist der Wertstoffhof schließlich da. Es kommt ja auch völlig überraschend, dass nach einer Wahl Plakate beim Wertstoffhof abgegeben werden. Das ist genauso überraschend, wie das erhöhte Aufkommen von Christbäumen nach Weihnachten. Ich bin also gezwungen die Plastikplakate in meiner eigenen Plastikmülltonne nach und nach zu entsorgen. Ich möchte nicht wissen, wie viele ihre Plakate irgendwo entsorgen. Alle reden vom #Müllsammeln und der Sauberkeit der Stadt. Der #Wertstoffhof, der vom KREIS betrieben wird, hat aber leider schon so viele Plakate bekommen, dass er keine mehr annehmen möchte. Da fehlen mir die Worte.

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