- Zugriffe: 3322
Mit ausgelöstem Panikknopf durch Ingelheim
Ich musste heute Morgen mit Entsetzen feststellen, dass es in Ingelheim niemanden interessiert, wenn eine Alarmanlage fast zehn Minuten läuft. Da geht kein Fenster auf, geschweige denn es kommt jemand zu Hilfe oder ruft wenigstens die Polizei.
Ich hole jeden Morgen zwischen 5:30 Uhr und 8:00 Uhr Dialysepatienten, die nicht mehr selbst mit dem Auto fahren können, von Zuhause ab. Dazu habe ich als Firmenwagen ein ehemaliges Taxi, in dem noch immer der Panikknopf eingebaut ist. Nun ist es mir gestern Morgen um 6:30 Uhr in der San-Pietro-Straße passiert, dass ich aus Versehen auf diesen Knopf kam und schon ging die Alarmanlage mit allem was möglich ist los. Das Auto hupte und alle Lampen, inclusive der Innenbeleuchtung, blinkten rhythmisch und ich suchte verzweifelt den Abschaltknopf. Aber Pustekuchen, ich wusste zwar das er bei manchen Herstellern im Motorraum und bei anderen im Kofferraum ist, aber ich fand diesen Knopf einfach nicht. Nach ca. zehn Minuten, ich rechnete bereits mit einem Polizeifahrzeug, entschloss ich mich mit vollem Programm zum Bahnhof zu fahren, in der Hoffnung einen Taxifahrer zu finden, der weiß wie man den Alarm abschaltet. Ich hatte Glück. Ein einsames Taxi stand vor dem Bahnhof und der Fahrer wusste sofort wo der Abschaltknopf ist: Im Kofferraum unter einer Seitenklappe, wie soll man den denn finden? Aber Okay, ich war gerettet. Noch einmal Vielen Dank an den hilfsbereiten, technisch versierten Taxifahrer.
Aber warum schreibe ich das hier in aller Öffentlichkeit? Die Geschichte ist lustig und man schmunzelt über mich armen Tropf, der da kräftig geschwitzt hat. Aber was wäre gewesen, wenn ich wirklich Hilfe benötigt hätte? Wer hätte nachgesehen, warum die Alarmanlage losging? Wer hätte mir geholfen, wenn ich in Not gewesen wäre? Niemand.
Es ist schon sehr bedenklich, wie gleichgültig wir alle sind. Wir hören eine Alarmanlage, aber wir reagieren nicht. Sollen es doch die Anderen machen. Irgendwer wird schon helfen. Hoffentlich komme ich nie in die Situation, dass ich wirklich Hilfe brauche.
#Ingelheim, #Beaury, #Blog, #Notruf, #Taxi, #Alarmanlage

Während am frühen Sonntagabend, auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Burgkirche, ein reges vorweihnachtliches Treiben stattfand, herrschte in der Burgkirche andächtiges Schweigen. Eva Lind und die German Tenors verwandelten die wohlig warme, weihnachtlich geschmückte Burgkirche, in einen Konzertsaal. Begleitet von der Pianistin Ekaterina Schabanova präsentierten die beiden Tenöre Luis del Rio und Johannes Groß und die Sopranistin Eva Lind, teilweise solo, teilweise im Duett, bekannte Lieder aus Operette, Oper und Weihnachtslieder.
Ich hatte am letzten Mittwoch eine Einladung zum Symposium „Aufbruch“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in der Kultur und Veranstaltungshalle (kING), die ich auch sehr gerne wahrnahm. Als Gastredner waren Wolfgang Bosbach (CDU) und Dr. Volker Wissing (FDP) angekündigt. 
Wolfgang Bosbach hingegen, eloquent, weltgewandt, durch viele Talkshows und Interviews einfach auf dem politischen Parkett routiniert, wirkte genau als Gegenpol zu seinem Vorredner. Er stichelte gleich zu Beginn seines Vortrages mit einem leichten Augenzwinkern, dieses Wirtschaftsergebnis in Rheinland-Pfalz sei aber nicht nur der Verdienst der FDP, da hätten ja wohl auch ein paar andere Parteien mitgewirkt. 
Das erste „Kreiznacher Scharfgericht“, an dem über die Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer verhandelt wurde, war ein voller Erfolg. Veranstaltet von der Sparkasse Rhein-Nahe und den „Fidele Wespe“, fand in einem mittelalterlich dekorierten Festzelt auf dem Gelände der Pfingstwiese in Bad Kreuznach, diese Charity-Veranstaltung statt.


