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Ich war bei Alice im Wunderland

Die Gebäude des ehemaligen Weingutes Niedecken, die mittlerweile der Stadt gehören, sorgen für ein ausgezeichnetes Ambiente, für eine derartige Ausstellung. Die Mitglieder des Vereins, unterstützt von freiwilligen Künstlern, haben aus Pappmaché, Stoff und vielerlei „technischen Resten“eine Welt geschaffen, wie sie der britische Schriftsteller
Lewis Carroll in seinem 1865 erschienen Kinderbuch „Alice’s Adventures in Wonderland“ beschrieben hat.
Die Stadträte von Ingelheim waren heute zu einer Sonderführung durch die Initiatorin Heike Sobotta eingeladen. Knapp ein Drittel der Stadtratsmitglieder, sowie der Oberbürgermeister und die Bürgermeisterin Eveline Breyer, folgten der Einladung und ließen sich in eine Phantasiewelt entführen, in der auch heute die Zeit, genau wie im Buch, stehen blieb.
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Wir kamen gestern aus dem Urlaub zurück und wollten nur mal schnell ne Nudelbox beim Asiaten am Bahnhof kaufen, aber was muß ich da sehen: Echte Action am Bahnhof. Auf einem Rangiergleis zwischen Bahnhof und Boehringer-Gelände, waren Güterwagons aus einem Gleis gesprungen und große Container wurden mit einem riesigen Kran aus den umgefallenen Güterwagons geborgen.


Die Kommerzienrat Boehringer-Anlage liegt an 362 Tagen des Jahres im Dornröschenschlaf. Nur einmal im Jahr, am Frühlings-Weinfest am Winzerkeller erwacht sie und mutiert zu einer wunderbaren Partylocation. Ich könnte kaum einen zweiten Platz in Ingelheim nennen, der für diese Veranstaltung auch nur ähnlich gut geeignet wäre, wie diese Parkanlage.

Gestern, am Sonntag, war ich mal wieder so richtig sauer auf die deutsche Bundesbahn. Strahlender Sonnenschein, super Wetter alles fährt mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß um das herrliche Wetter zu genießen. Am kleinen Bahnübergang in Ingelheim West stehen sich die Radler und Fußgänger die Beine in den Bauch. Die Schranke ist zu, alle paar Minuten kommt mal ein Zug vorbei aber die Schranke bleibt geschlossen. Der Bundesbahnmitarbeiter, der die Schranke per Videokamera überwacht, bleibt eisern. Nichts zu machen. Einzelne Radfahrer verlieren die Nerven und fahren Richtung Gau-Algesheim, um dort über die Bahnbrücke zu fahren. Andere umgehen die Schranken und laufen einfach über die Gleise. Kein schönes Beispiel für Kinder. Aber es passiert immer wieder. Ich warte schon seit Jahren darauf das es mal zu einem Unfall kommt. Für mein Laienverständnis kann es nicht sein, dass man nachmittags zwischen 10 und 20 Minuten am geschlossenen Bahnübergang steht und nichts passiert. Ich bin echt am Überlegen, ob es nicht einmal angebracht wäre, Unterschriften zu sammeln und eine entsprechende Eingabe bei der Bundesbahn zu machen. Sobald der erste an diesem Bahnübergang überfahren wird, wird sich ganz schnell was ändern und niemand versteht, wie es zu diesem Unfall kommen konnte.