2018 10 13 Kreiznacher Scharfgericht 001Das erste „Kreiznacher Scharfgericht“, an dem über die Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer verhandelt wurde, war ein voller Erfolg. Veranstaltet von der Sparkasse Rhein-Nahe und den „Fidele Wespe“, fand in einem mittelalterlich dekorierten Festzelt auf dem Gelände der Pfingstwiese in Bad Kreuznach, diese Charity-Veranstaltung statt.

Zu diesem mittelalterlichen Gericht erschienen neben dem Richter, dem Ankläger und Verteidiger auch der Gutachter Hans-Peter Betz alias „Guddi Gutenberg“. Alleine seinem brillanten Vortrag, in dem er neben dem eigentlichen „Gutachten“ zur Angeklagten Dr. Heike Kaster-Meurer, auch die aktuelle Politik kritisch-ironisch kommentierte, war einfach ein Genuss.

„Spar dei Träum nit uff for Morje“ - Unter diesem Motto rief der Karnevalverein „Fidele Wespe“ unterstützt durch die Sparkasse Rhein-Nahe vor kurzem die Menschen in der Region auf, Personen zu benennen, die es im besonderen Maße verdient haben, einen Herzenswunsch erfüllt zu bekommen. Dieser Aufruf stieß auf großes Interesse.

Rund 30 Vorschläge wurden eingereicht. Diese reichten von ein Etagenbett für zwei kleine Flüchtlingskinder aus Angola, die sich immer noch das Bett mit ihrer Mutter teilen müssen,  da die Mutter zwar den ganzen Tag in der Wäscherei des Krankenhauses arbeitet, aber doch nicht so viel Geld verdient, das sie für ihre beiden Kinder ein eigenes Etagenbett kaufen kann, bis hin zu einem neunjährigen Jungen, der an Epilepsie leidet und hierfür einen speziell ausgebildeten Hund benötigt. Diese Hunde werden in zwei Ausbildungsjahren darauf ausgebildet, bereits vor einem epileptischen Anfall, den Jungen darauf hinzuweisen. Das klingt zwar für mich unglaublich, ist aber wohl in der Praxis bereits erprobt.

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Ich bin immer wieder fasziniert, welche Schätze in der Erde rund um unsere Stadt Ingelheim lagern und nur darauf warten, gefunden zu werden. Bevor die Bagger in dem neuen Baugebiet „Am Gänsberg“ so richtig loslegen durften, hatte unser Leiter Forschungsstelle Holger Grewe die Möglichkeit, das Gelände noch einmal gründlich auf etwaige Reste früherer Besiedelungen zu untersuchen. Wie nicht anders zu erwarten, wurde er auch fündig. Neben verschiedenen römischen und merowingischen Artefakten, fand er auch ein Grab aus der späten Bronzezeit (ca. 1000-1100 vor Christus). Neben verschiedenen Tontöpfen und Schalen, wurde auch eine Messerklinge und ein Schmuckanhänger gefunden.

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#Beaury, #Ingelheim, #Bronzezeit, #GroKo, #Brexit, #merowingisch,#Artefakt

Auch ich habe mich am Müllsammeltag beteiligt. Ich war mit einer Gruppe im Bereich des Blumengartens unterwegs. Der Parkplatz zwischen Freibad und Bahngleisen hatte in den etwas abgelegenen Bereichen, einen auffallend hohen Anteil an Hundekottüten, die von den Hundebesitzern zwar korrekt benutzt wurden, aber am Parkplatz einfach auf den Boden geworfen wurden.

Liebe Hundebesitzer, wenn Ihr euch schon die Mühe macht, die Haufen eurer Lieben in einem Tütchen aufzusammeln und es auch schön zuknotet, dann mach euch auch bitte die Mühe das Tütchen dann korrekt in einen Mülleimer zu werfen.

Es wäre vielleicht ganz sinnvoll, auch im hinteren Teil des Parkplatzes noch einen oder zwei Mülleimer aufzustellen.

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#Ingelheim, #Beaury, #CDU, #Blog, #Dreckweg, #Müllsammeltag, #Hundekot, #Hundebesitzer

Seit einigen Wochen sind auch wir stolze Besitzer eines „Ingelbaums“. Die Idee der Familie Marcus Kirn ist es, die mittlerweile immer mehr brachliegenden Felder zwischen Rhein und B9 im Bereich der Rheinwelle wieder mit Obstbäumen zu bepflanzen. Hierzu sollte erwähnt werden, das in Rheinland-Pfalz landwirtschaftliche Flächen, die mehr als 5 Jahre nicht bewirtschaftet wurden, automatisch vom Gesetzgeber zu Dauergrünflächen umwandelt werden. Das heißt die Flächen sollen bewusst verwildern und es ist nur unter großen Problemen möglich, diese Ackerflächen wieder als landwirtschaftliche Fläche in Betrieb zu nehmen.

Hier setzt nun die pfiffige Idee der Familie Kirn an. Über ein Crowdfunding wurde der größte Teil der geplanten 777 Apfelbäume finanziert. Jeder Interessent kann eine Patenschaft über einen oder mehrere Bäume übernehmen. Für die ersten zwei Jahren kostet die Patenschaft pro Baum 75,- Euro. Der Preis für eine anschließende Patenschaft für zehn, der zwanzig weitere Jahre ist derzeit noch nicht bekannt. Dafür kann der Pate garantiert pro Jahr mindestens 10 Kilo Äpfel von „seinem“ Baum ernten. Trägt der Baum weniger als 10 Kilo Äpfel, wird der fehlende Anteil vom Obstbauen zugesteuert. Jeder Baum wird mit dem Namen des Paten versehen. So kann jeder seinen Baum wiederfinden und abernten.

Klar, in zwei Jahren 20 Kilo Äpfel zu einem Gesamtpreis von 75 Euro erscheint im ersten Moment ziemlich hoch (3,75 Euro/Kilo). Aber der Effekt, eine seit jeher genutzte landwirtschaftliche Kulturfläche, nicht einfach dem „Verwildern“ preiszugegeben, sondern weiterhin ihrem originären Zweck zu erhalten, ist für mich ausschlaggebend. Die unsinnige Forderung der Grünen, möglichst viele Kulturflächen wieder zurückzubauen, ist aus meiner Sicht der größte Unsinn, den man machen kann. Wir reduzieren unsere landwirtschaftlichen Flächen, die in Deutschland unter genauen gesetzlichen Vorgaben bewirtschaftet werden und kaufen das Obst und Gemüse in anderen Ländern. In vielen dieser Länder gibt es weder eine vernünftige Kontrolle der Produktion, noch wird darüber nachgedacht, wie lange das Gemüse oder Obst auf dem LKW unterwegs ist. Solange der „Kram“ billig ist, wird eben bei uns alles gekauft. 

Deshalb lobe ich mir die Initiative „dein Ingelbaum“ und hoffe, das auch die letzten paar Bäume noch ihre Paten finden. Willst du mehr darüber erfahren, klicke auf diesen Link:  https://ingelbaum.de/

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Alice im Wunderland 08Ich habe heute Alice im Wunderland besucht. Ja Ihr lest richtig, Alice im Wunderland wohnt zurzeit im ehemaligen Weingut Niedecken. Der Verein „Mitmachausstellung e.V.“ aus Ingelheim, hat mit sehr viel Liebe, Phantasie und Enthusiasmus eine zauberhafte Ausstellung auf die Beine gestellt, die nicht nur die Kinder begeistert, sondern auch über die Grenzen von Ingelheim hinaus Beachtung findet.

Die Gebäude des ehemaligen Weingutes Niedecken, die mittlerweile der Stadt gehören, sorgen für ein ausgezeichnetes Ambiente, für eine derartige Ausstellung. Die Mitglieder des Vereins, unterstützt von freiwilligen Künstlern, haben aus Pappmaché, Stoff und vielerlei „technischen Resten“ Alice im Wunderland 03eine Welt geschaffen, wie sie der britische Schriftsteller Lewis Carroll in seinem 1865 erschienen Kinderbuch „Alice’s Adventures in Wonderland“ beschrieben hat.

Die Stadträte von Ingelheim waren heute zu einer Sonderführung durch die Initiatorin Heike Sobotta eingeladen. Knapp ein Drittel der Stadtratsmitglieder, sowie der Oberbürgermeister und die Bürgermeisterin Eveline Breyer, folgten der Einladung und ließen sich in eine Phantasiewelt entführen, in der auch heute die Zeit, genau wie im Buch, stehen blieb.   

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