Michael's Blog

Politik

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Das ist die ernüchternde Bilanz des 3-jährigen Pilotprojekts der Stadt Ingelheim. Vom März 2018 bis heute wurde 4298-mal ein gelbes Fahrrad ausgeliehen. Das heißt pro Jahr wurden durchschnittlich 1433 Fahrräder ausgeliehen. Stellt man die Einnahmen von 64.137,- Euro, den Aufwendungen von 313.842,- Euro gegenüber, so ergibt sich ein Defizit von 249.705,- Euro. Umgerechnet auf die Anzahl der Ausleihen, bedeutet dies, jede Ausleihe kostete die Stadt ca. 58,- Euro.

Diese ernüchternde Bilanz kommt für mich allerdings nicht überraschend. Ich war schon damals der Überzeugung wir sollten das Projekt gleich mit E-Bikes starten. Die Topografie Ingelheims ist für die schweren Fahrräder der MVGmeinRad völlig ungeeignet und außerdem besitzt fast jeder Ingelheimer sein eigenes Fahrrad. Die „vielen“ Touristen, die sich ein Fahrrad geliehen haben, konnten es auch nicht mehr verbessern.

Die Ingelheimer haben mit diesen Zahlen eindeutig bewiesen, das in Ingelheim ein derartiges Fahrrad-Verleihsystem überflüssig ist. Wobei aus meiner Sicht der Verleih von E-Lastenfahrrädern in der Innenstadt vielleicht da schon eher eine Chance hätte.

2020 02 21 Fahrradstnder Ober Ingelheim 001

Ich bin fassungslos, Ober-Ingelheim hat nun endlich einen Fahrradständer für die gelben Mietfahrräder von MVGmeinRad installiert, ohne auch nur einen Parkplatz dafür opfern zu müssen. Nun sind endlich Tatsachen geschaffen worden, der Fahrradständer steht und welch eine Überraschung, auf dem Platz vor dem alten Gymnasium.

Wir von der CDU haben in fast zwei langen Jahren, im Bau- und Planungsausschuss immer wieder aufs Neue dieses Thema diskutiert. Für uns stand fest, es geht auf keinen Fall, das wir zwei, von den bereits jetzt schon sehr knappen Parkplätzen auf dem Ober-Ingelheimer Marktplatz, für einen Fahrradständer opfern. Unser erster Vorschlag den Fahrradständer auf den Platz vor dem alten Gymnasium zu stellen, wurde immer wieder als nicht praktikabel abgewiesen. Wenn der Fahrradständer auf dem Platz ist, kommt die Feuerwehr nicht mehr durch (beachtet bitte im Hintergrund die neue Holzhütte, die deutlich breiter ist, die stört nun auf einmal auch nicht mehr?).

Aber wie dem auch sei, der gewählte Platz ist super. Die lustigen gelben Fahrräder sorgen für einen frischen Farbtupfer auf dem Platz. Da sie ja nur sehr selten benutzt werden, fällt der eigentliche Fahrradständer fast gar nicht auf 😉.

Ich möchte mich bei allen Ober-Ingelheimern bedanken, die mir im vorletzten Jahr (2018) bei meiner Unterschriftensammelaktion geholfen haben, innerhalb von zwölf Stunden 345 Unterschriften für den Erhalt der Parkplätze und die Installation des Fahrradständers vor dem Alten Gymnasium zu sammeln. Ihr habt durch eure Unterschrift/Mithilfe aktiv dazu beigetragen, Ober-Ingelheim wieder ein kleines Stück aufzuwerten.

2020 02 21 Fahrradstnder Ober Ingelheim 005

Zurzeit klagen alle Waldbesitzer in Deutschland über den massiven #Borkenkäferbefall und die immensen wirtschaftlichen Verluste die hierdurch entstehen. Nur die Ingelheimer klagen nicht, denn wir haben, nach Auskunft unseres Försters Florian Diehl, nur einen geringen Befall von #Borkenkäfern im Ingelheimer Stadtwald, da der Stadtrat bereits vor über 30-Jahren beschlossen hat, den Ingelheimer Stadtwald von einer Monokultur auf einen naturnahen Wald „umzubauen“. In dieser Zeit wurde ein großer Teil der Fichten-Reinbestände in Mischwald umgewandelt, was uns heute zu Gute kommt.

In den 10 Jahren, die ich im Waldausschuss bin, haben immer wieder #Stadtratsmitglieder gefordert: „Der Wald muß Rendite abwerfen“. Ich habe davon noch nie etwas gehalten. Denn nun zeigt es sich, dass die vorrausschauende und völlig richtige Vorgehensweise unseres Försters Florian Diehl uns heute in die Lage versetzt, sagen zu können: „Wir haben nur geringe Ausfälle durch den Borkenkäfer“. Wären wir den Forderungen der „Buchhalter“ gefolgt und hätten den Wald als Profitcenter behandelt, so hätten wir jetzt die gleichen Probleme wie viele Forstämter in Deutschland.

Ich bin der festen Überzeugung, solange wir das Geld haben, um z.B. für die gelben #Leih-Fahrräder der #MVGmeinRad, die uns im ersten Jahr ca. 120.000,- Euro gekostet haben, auszugeben, ist der jährliche Zuschuss für den #Stadtwald auf alle Fälle viel besser angelegt. Denn jeder Baum den wir wachsen lassen können und nicht vermarkten müssen und jeder Baum den wir sinnvoll neu pflanzen, ist eine Investition in unser Klima und noch ganz nebenbei eine hübsche Einzahlung in das Sparbuch unserer Enkel und Urenkel, die diese Bäume dann nutzen können.

Ich danke euch allen für euer Vertrauen und dafür, dass ihr mich speziell mit euren Personen-Kreuzchen bei der Stadtratswahl unterstützt habt, für weitere 5 Jahre für euch im Stadtrat tätig zu sein. Eure Wahl zeigt mir, dass ich mit meiner Arbeit und meinen Ansichten in #Stadtrat wohl nicht ganz falsch liege. Deshalb möchte ich euch auch für die nächsten 5 Jahre anbieten, sprecht mich an, ruft mich an, schreibt mir Mails, sagt mir eure Wünsche, Probleme und Ärgernisse. Ich werde auch in den nächsten 5 Jahre alles was in meiner Macht steht tun, um euch zu helfen und um #Ingelheim wieder ein Stückchen weiter zu entwickeln. Danke, danke, danke.

 

Obwohl das Wetter absolut besch… war, war die Kochshow der CDU-Ingelheim ein voller Erfolg. Etwas vergleichbares hat es in Ingelheim bisher noch nicht gegeben. Drei bekannte Köche zauberten vor den Augen der Zuschauer ein komplettes Menü. Die CDU- Oberbürgermeisterkandidatin Eveline #Breyer zeigte sich heute als Multitalent. Sie kochte, rührte, schnippelte und talkte nebenbei noch ganz charmant mit dem Moderator. Die anwesenden Zuschauer konnten das Menü auch gleich kaufen und testen. Der #Spitzenkandidat der #CDU für den Stadtrat Sascha Lakinger, sowie die beiden Kandidaten für den Ortsbeirat in Heidesheim (Oliver Dyllick) und für den #Ortsbeirat in Groß-Winternheim (Christian Fürst), hatten ebenso die Gelegenheit sich dem Publikum vorzustellen.

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